Meine Meinung zu:

 Digitalisierung in Burg und seinen Ortschaften

Grundlage für alle weiteren Aktivitäten und Projektentwicklungen ist der flächendeckende Ausbau mit Glasfaser und Mobilfunk im gesamten Stadtgebiet und den Ortschaften. Um die Kräfte zu bündeln sehe ich es als erforderlich an, gemeinsam mit den Kommunen und dem Landkreis bis zum Jahr 2025 ein zukunftsfähiges und flächendeckendes Glasfasernetz zu erschließen. Hier sollte jede mögliche Energie strategisch eingesetzt werden, um durch Fördermittel und dauerhafte Netzwerkarbeit Erfolge zu erzielen. Die technischen Entwicklungen bspw. in den Bereichen vernetzte Mobilität/Logistik, smarte Pflege und Versorgung, Tele-Medizin und smarte Landwirtschaft erfordern umgehendes Handeln.
Die Nutzung von Online-Dienstleistungen ist vollumfänglich auf das Ziel ausgerichtet, kundenorientiert zu denken und zu handeln. Diese Erwartungshaltung von Bürger*innen spiegelt sich auch immer mehr gegenüber der Verwaltung wider. Der Ausbau zur Nutzung von digitalen Dienstleistungen ist ein absolutes Erfordernis, um den Bürgern die bürokratischen Wege zu erleichtern. Auch wenn digitale Angebote noch nicht komplett ausgereift sind, sollte im Sinne der Bürger*innen Neues ausprobiert werden und digitale Angebote nach und nach online gehen. Die Bürger*innen beteiligen sich somit direkt an der Entwicklung der Dienstleistungsangebote der Stadtverwaltung und tragen zur Servicequalität bei.
Darüber hinaus werden die digitalen Möglichkeiten dazu genutzt, die Menschen zu beteiligen (Umfragen) und mitbestimmen zu lassen (Stichwort Bürgerhaushalt). Hinzu kommen die sozialen Netzwerke (Facebook, Instagram u.a.), die für ein aktives Stadtmarketing zielgerichtet eingesetzt werden, sowie die Bürger*innen über wichtige Entwicklungen informieren sollen.

Diese Antwort gab ich im Interview mit Meetingpoint Jerichower Land. Nachzulesen unter: https://www.meetingpoint-jl.de/neuigkeiten/artikel/50411-Burger_Buergermeisterkandidaten_Check_Heute_im_Interview_Philipp_Sievert


Die zukünftige städtische Haushaltsentwicklung

Der Haushalt bildet die finanzielle Grundlage für das Handeln der Stadt. Aus diesem Grund ist es zunächst absolut notwendig, die Bürger*innen mitzunehmen und ihnen verschiedene Handlungserfordernisse zu erklären. Auch sind die Bürger*innen gefragt, Ideen und Anregungen einzubringen. Eine Haushaltskonsolidierung darf jedoch nicht losgelöst von der Gesamtentwicklung der Stadt gesehen werden. Der angestrebte Weg Investitionen für die Zukunft unserer Stadt zu tätigen ist absolut notwendig. Die bereits getroffenen Maßnahmen zur Haushaltskonsolidierung, die verwaltungsinterne Haushaltspolitik (bspw. durch Haushaltssperren und Prozessoptimierungen) sowie die strategische Haushaltsplanung leisten ihren Beitrag zum schnellstmöglichen Haushaltsausgleich und sind somit konsequent weiterzuverfolgen.
Darüber hinaus befinden sich Ansätze zur weiteren Haushaltskonsolidierung in der Beantwortung zu den Fragen zwei und drei. Ziel muss es sein, die Anziehungskraft der Stadt für Unternehmen, Arbeitnehmer*innen und Bürger*innen zu steigern. Durch regionale Wirtschaftskreisläufe, der Kaufkraft vor Ort, den Gewerbesteuern und der anteiligen Lohnsteuer erhöht sich die Einnahmeseite. Sparen nur als Selbstzweck kann und darf nicht Ziel verantwortungsvoller und zukunftsorientierter Stadtpolitik sein.

Diese Antwort gab ich im Interview mit Meetingpoint Jerichower Land. Nachzulesen unter: https://www.meetingpoint-jl.de/neuigkeiten/artikel/50411-Burger_Buergermeisterkandidaten_Check_Heute_im_Interview_Philipp_Sievert